Zuverlässige Differenzialdosierwaagen für präzisen und effizienten Materialfluss

Tamtron entwickelt und liefert Wäge-, Dosier- und Fördergeräte sowie -systeme für Prozessindustrien wie Metallurgie, Batteriematerialien und Chemie. Darüber hinaus bieten wir Installations- und Inbetriebnahmedienste an.

Zudem bietet Tamtron Dosiersysteme für Batch- und kontinuierliche Produktionslinien sowie Geräte und Systeme für das Handling und Verpacken von Schüttgütern an. Wir liefern Differenzialdosierwaagen für eine Vielzahl von Branchen in unterschiedlichen Kapazitäten, die von wenigen Kilogramm pro Stunde bis über 100 Tonnen pro Stunde reichen.

Mann steht neben einem Tamtron Loss-In-Weight Dosierer

Kontinuierliche Dosiersysteme basierend auf Differenzialdosierwaagen

Kontinuierliche Dosiersysteme basieren auf Dosierbandwaagen oder Differenzialdosierwaagen. Dosiersysteme für Batch-Prozesse werden mit Silos oder Trichter-Wäge- und Dosiergeräten implementiert, die für die Verarbeitung von Rohstoffen geeignet sind. Die Systemautomatisierung umfasst typischerweise nicht nur die Elektronik, sondern auch die Steuerungslogik und die Benutzeroberfläche. Diese können alle in einen Wägecontroller für ein einzelnes Förderorgan integriert werden, oder die Waage kann über einen Feldbus mit dem Automatisierungssystem des Kunden verbunden werden.

Die Differenzialdosierwaage misst und steuert

Eine Differenzialdosierwaage führt typischerweise Material mit einer festgelegten Massendurchflussrate (kg/h oder t/h) in den Prozess ein. Das System umfasst einen Wägebehälter mit einer Förderschnecke sowie ein vibrierendes oder rotierendes Austragsorgan am Boden. Der Wägecontroller misst und steuert den Massendurchfluss, um die gewünschte Dosierrate zu erreichen.

Der Trichter wird automatisch nachgefüllt, sobald sein Gewicht unter die untere Grenze fällt. Ziel ist es, den Trichter so schnell wie möglich zu befüllen, da die Dosierrate während des Füllvorgangs konstant bleiben muss. Der intelligente Wägecontroller kann sich an Variationen der Materialeigenschaften anpassen, wodurch die Dosiergenauigkeit verbessert wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird der Massendurchfluss in einem Loss-In-Weight-Förderer eingestellt?

Die Steuerung misst den Gewichtsverlust über die Zeit und passt die Geschwindigkeit des Dosierorgans an, um den gewünschten Massendurchfluss (in kg/h oder t/h) aufrechtzuerhalten.

Wie werden die Nachfüll- und Entladephasen gesteuert?

Wenn das Gewicht des Behälters einen definierten Mindestfüllstand erreicht, löst die Steuerung den Nachfüllvorgang aus. Während dieser Nachfüllphase werden historische Daten genutzt, um den Massendurchfluss konstant zu halten.

Für welche Anwendungszwecke ist der Loss-in-Weight-Dosierer geeignet?

Loss-in-Weight-Dosierer können überall dort eingesetzt werden, wo eine kontinuierliche, hochpräzise Materialdosierung erforderlich ist. Der nachgelagerte Prozess selbst kann chargenweise oder kontinuierlich erfolgen.

Können Loss-in-Weight-Dosierer in bestehende Automatisierungssysteme integriert werden?

Ja. Die Dosiersteuerung kann über einen Feldbus angebunden oder direkt in die Anlagenautomatisierung integriert werden, einschließlich umfassender Datenübertragungs- und Schnittstellenoptionen.

Was sollte bei der Auswahl eines Loss-in-Weight-Dosierers berücksichtigt werden?

Wichtige Faktoren sind die Fließeigenschaften des Materials, die Schüttdichte, der erforderliche Durchsatz (in kg/h), der Nachfüll- und Entladezyklus sowie Umweltanforderungen wie Korrosionsbeständigkeit, ATEX-Klassifizierung oder Reinigungsanforderungen.

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